Die Faszination des Tauchens hat vielfältige Gründe. Steht am Anfang das unglaubliche Gefühl des Schwebens, wie es man sonst nur im Weltraum erleben kann, kommt im Laufe eines Tauchgangs die Spannung dazu, was man wohl zu sehen bekommt. Und es gibt immer etwas zu sehen, egal wo man taucht, ob in heimischen Gewässern in der Karibik oder im Roten Meer.
Das Schweben über dem Grund oder an Steilwänden entlang, über Wracks oder Korallenbänken – das setzt Glückshormone frei, wie man sie nur selten an Land erfährt. Es ist die Faszination und die Spannung, unbekannte Unterwasserwelten zu entdecken: Tiere und Pflanzen, Gesteinsformationen und Höhlen.
Tauchen ist ein Gruppenerlebnis, das verbindet, das aber auch Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere bedeutet. Und das geht nur, wenn man alle Sicherheitsvorgaben beachtet, die man beim Erwerb des Tauchscheins vermittelt bekommt oder die für ein bestimmtes Tauchgebiet gelten.
Dann stehen dem Taucher die Lebensräume der Fische offen, er sieht sie in ihrem natürlichen Umfeld, schwimmt mit ihnen und betrachtet sie aus der Nähe, nimmt Kontakt mit ihnen auf. Das macht süchtig nach mehr. Und irgendwann zieht es jeden Taucher von den heimischen Gewässern hinaus in die Meere dieser Welt. In die Welt grandioser Korallenbänke, in die Welt der exotischen Fische, die man sonst nur aus dem Fernsehen oder von Fotos kennt.
Tauchen ist ein Hobby, das Sport mit einem der größten Natur-Erlebnisse verbindet, das es heute noch gibt. Selbst dann, wenn die Taucher in manchen Tauchgebieten von den Fischen mit einem freundlichen Flossenschlag begrüßt werden – weil man sich kennt.